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„Was bedarf es da einer Aufklärung, Pfadfinder? Ich liebe Mabel Dunham, und Mabel Dunham liebt mich nicht; ſie will lieber Euch zum Gatten haben, und das Klügſte, was ich thun kann, iſt, fort und auf das Salzwaſſer zu gehen und zu verſuchen Euch Beide zu vergeſſen.“—
„Mich zu vergeſſen, Jasper?— das wäre eine Strafe, welche ich nicht verdiene. Aber woher wißt Ihr, daß Mabel mich lieber hat? Wie wißt Ihr das, Junge?— Mir ſcheint das ja gan unmöglich!“.
„Wird ſie nicht Euer Weib werden? und würde Mabel einen Mann heirathen, den ſie nicht liebt?“
„Der Sergeant hat Ihr hart zugeſetzt— ja, ſo iſts; und einem gehorſamen Kinde mag es wohl ſchwer werden, den Wün⸗ ſchen eines ſterbenden Vaters zu widerſtehen. Habt Ihr Mabel je geſagt, daß Ihr ſie liebt, daß Ihr ſolche Gefühle gegen ſie hegt?“
„Nie, Pfadfinder! Wie konnte ich Euch ein ſolches Unrecht zufügen?“
„Ich glaube Euch, Junge; ja, ich glaube Euch und glaube auch, daß Ihr im Stande wäret, ſpurlos zu verſchwinden und aufs Salzwaſſer zu gehen. Aber das iſt nicht gerade nöthig. Mabel ſoll Alles erfahren und Ihren eigenen Weg haben; ja das ſoll ſie, und wenn mir das Herz bei dem Verſuche bräche. Ihr habt ihr alſo nie ein Wort davon geſagt, Jasper?“
„Nichts von Belang, nichts Beſtimmtes. Aber doch muß ich meine ganze Thorheit eingeſtehen, Pfadfinder, wie es meine Pflicht gegen einen ſo edeln Freund iſt, und dann wird Alles zu Ende ſeyn. Ihr wißt, wie junge Leute ſich verſtehen, oder zu verſtehen glauben, ohne ſich gerade offen auszuſprechen, und wie ſie auf hunderterlei Weiſe gegenſeitig ihre Gedanken kennen lernen, oder kennen zu lernen glauben.“
„Nein, Jasper, das weiß ich nicht,“ antwortete der Weg⸗ weiſer treuherzig; denn, die Wahrheit zu ſagen, ſeine Huldigungen


