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geſäumt iſt, die allergefährlichſte, und einer ſolchen hat ſich Jasper unterzogen.“
„Und warum, beim Teufel, veranlaßte mich der Sergeant⸗ einen Weg von hundert und fünfzig Meilen in dieſer ausländiſchen Manier zu machen? Gebt mir offene See und den Feind ins Geſicht, und ich will eine Partie mit ihm machen, nach ſeiner eigenen Weiſe, ſo lang als es ihm beliebt, auf Buglänge oder hinter den Enterſchotten; aber erſchoſſen zu werden wie eine Schildkröte im Schlaf, das iſt nicht nach meinem Geſchmack. Wäre es nicht um der kleinen Magnet willen, ich ginge augenblicklich an Bord, kehrte eilends nach York zurück und ließe den Ontario für ſich ſelber ſorgen, mag er nun Salzwaſſer oder Friſchwaſſer haben!“
„Das würde die Sache nicht viel verbeſſern, Freund Seemann, da der Rückweg viel länger und faſt ebenſo gefährlich iſt, als der, den wir noch zu gehen haben. Doch verlaßt Euch darauf, wir wollen Euch mit heiler Haut durchbringen, oder unſere Kopfhäute verlieren.“
Cap trug einen ſteifen mit Aalhaut umwickelten Zopf, indeß der Scheitel ſeines Kopfes faſt kahl war. Mechaniſch fuhr ſeine Hand über beide, als ob ſie ſich verſichern wolle, daß alles noch an ſeinem gehörigen Orte ſey. Er war im Grunde ein braver Mann, und hatte oft dem Tod mit Ruhe ins Auge geſehen, jedoch nie in der furchtbaren Geſtalt, in welcher er ihm durch das zwar gedrängte aber doch ſehr bezeichnende Gemälde ſeines Tiſchgenoſſen vorgeführt wurde. Es war zu ſpätz zum Rückzug, und ſo entſchloß er ſich denn, zum böſen Spiel gute Miene zu machen, obgleich er ſich nicht entbrechen konnte, einige Flüche über die Gleichgültigkeit und Unbeſonnenheit in den Bart zu brummen, mit der ſein Schwa⸗ ger, der Sergeant, ihn in dies Dilemma geführt hatte.
„Ich zweifle nicht, Meiſter Pfadſinder,“ erwiederte er, als er mit ſeinen Betrachtungen zu Ende gekommen war,„daß wir den Hafen wohlbehalten erreichen werden. Wie weit können wir noch vom Fort entfernt ſeyn?“
Der Pfadſinder. 3. Aufl. 3


