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Der Pfadfinder oder das Binnenmeer / von J. F. Cooper. Aus dem Engl. von C. Kolb
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Hülfe bedürftigen Freundes ſeyn, verlor, wenn ich das andere ge⸗ funden hatte.

Er brachte dies Alles nicht in prahleriſchem Tone, wohl aber mit der treuherzigen Zuverſicht eines Mannes vor, welcher wohl wußte, daß er, mochte er unter was immer für einem Namen bekannt ſeyn, keine Urſache hatte, ſich deſſelben zu ſchämen. Der Eindruck auf Mabel war ein augenblicklicher. Sobald ſie den letzten Beinamen gehört hatte, ſchlug ſie die Hände lebhaft zuſammen und wiederholte das Wort

Pfadfinder!

So nennt man mich, junges Frauenzimmer, und mancher große Herr iſt zu einem Titel gekommen, den er nicht halb ſo gut verdiente; obgleich, wenn ich die Wahrheit ſagen ſoll, ich mir mehr darauf einbilden möchte, meinen Weg zu finden, wo kein Pfad iſt, als einen zu finden, der vor mir liegt. Aber die regulären Truppen nehmen es nicht ſo genau und wiſſen meiſt keinen Unterſchied zu machen zwiſchen einem Pfad und einer Fährte, obgleich ſie den einen vor Augen haben, und von der andern wenig mehr als der Geruch vorhanden iſt.

So ſeyd Ihr der Freund, den mein Vater uns entgegen zu ſenden verſprochen hat?

Wenn Sie Sergeant Dunhams Tochter ſind, ſo hat der große Prophet der Delawaren nie ein wahreres Wort ge⸗ ſprochen.

Ich bin Mabel, und dort, hinter den Bäumen verborgen, iſt mein Onkel Cap und ein Tuscarora, Namens Arrowhead. Wir hofften Euch erſt in größerer Nähe des See's zu treffen.

Ich wünſchte, ein beſſer geſinnter Indianer wäre euer Führer geweſen, ſagte der Pfadfinder;denn ich bin kein Freund der Tuscaroras, die immer zu weit weg gewandert ſind von den Gräbern ihrer Väter, um ſich des großen Geiſtes noch zu erinnern, und Arrow⸗ head iſt ein ehrgeiziger Häuptling. Iſt Dew of June bei ihm? Der Pfadfinder. 3. Aufl. 2