Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchn (1834)
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ſie mit Neugier und Verwunderung betrachtete. Es ſchien ihm, als hätten die Waldbewohner gewiſſe geheime Zeichen, durch die ſie ſich unter einander verſtändlich machten, wiewohl er dieſelben, trotz ſeiner Aufmerkſam⸗ keit, nicht entdecken konnte. Statt eines weitläuftigen und geſchwätzigen Berichts über dasjenige, was ſich in der Ebene zugetragen, wie ihn vielleicht ein junger Euro⸗ päer mitgetheilt und übertrieben haben würde, ſchien der junge Krieger ſich damit zu begnügen, ſeine Thaten für ſich ſprechen zu laſſen. Wirklich war auch hier weder der Ort, noch die Zeit, die ein Indianer gewählt haben würde, ſich ſeiner Thaten zu rühmen, und wahrſcheinlich wäre der Gegenſtand gar nicht zur Sprache gekommen, wenn nicht Heyward durch ſeine Fragen dazu die Veran⸗ laſſung gegeben hätte.

„Was iſt aus unſerm Feinde geworden, Unkas?“ fragte er;„wir hörten den Knall deiner Büchſe, und hoffentlich haſt du ſie nicht umſonſt abgefeuert?“

Der junge Mohikaner hob eine Falte ſeines Jagd⸗ kleides auf, und zeigte mit vieler Ruhe das Haarbüſchel, das er als Siegeszeichen an ſeinem Gürtel befeſtigt hatte.

Chingachgook legte ſeine Hand an die Kopfhaut, und betrachtete ſie einen Augenblick mit vieler Aufmerkſamkeit; dann ließ er ſie plötzlich fahren, wäͤhrend ſich in ſeinen kräftigen Geſichtszügen tiefe Verachtung malte, und rief:

„Hugh! Oneida!“

„Ein Oneida!“ wiederholte der Kundſchafter, deſſen lebhafter Antheil faſt in die Fühlloſigkeit ſeiner rothen Gefährten überzugehen ſchien, der aber nun mit unge⸗ wöhnlichem Ernſt näher trat, um das blutige Sieges⸗

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