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„Es iſt ſchwer,“ ſagte er,„ſich von den Gefühlen Rechenſchaft zu geben, die den Menſchen bei dieſem letz⸗ ten großen Wechſel ergreifen.“
„Es wäre in der That ein furchtbarer Wechſel für einen Mann, der den größten Theil ſeines Lebens unter freiem Himmel zugebracht,“ erwiederte der Kundſchafter, „für einen Mann, der ſo oft an den heißen Quellen des Hudſon gefrühſtuͤckt hat, und aus ſeinem Schlummer ge⸗ weckt ward durch das Geheul der Mohaker. Aber es iſt ein Troſt, zu wiſſen, daß wir einem barmherzigen Herrn dienen. Zwar thut dies jeder auf ſeine eigene Weiſe, und wir ſind durch unermeßliche, öde Strecken von ihm getrennt; aber— doch was war das?“
„Iſt es nicht das Geräuſch der Wölfe, die, wie Ihr vorhin ſagtet, ihrer Beute nachgehen?“ fragte Heyward.
Hawk⸗eye ſchüttelte den Kopf, und gab Duncan einen Wink, ihm an einen Ort zu folgen, den das Feuer nicht erhellte. Als der Kundſchafter dieſe Vorſichtsmaaßregel getroffen hatte, horchte er mit der geſpannteſten Aufmerk⸗ ſamkeit, ob der leiſe Ton, der ſo unverhofft zu ſeinen Ohren gedrungen war, ſich nicht wiederholen werde. Al⸗ lein vergeblich war ſein Horchen, und einige Augenblicke darauf flüſterte er Duncan zu:
„Wir müſſen Unkas rufen; er beſitzt die Organe eines Indianers, und hört leicht, was wir nicht zu hören vermögen. Ich, als Weißer, kann meine Natur nicht verleugnen.“
Der junge Mohikaner, der am Feuer ſitzend in leiſem Geſprach mit ſeinem Vater begriffen war, fuhr zuſam⸗ men, als er den Ruf einer Eule hörte, und ſogleich auf⸗


