Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchn (1834)
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die ſie mit eignen Augen angeſehn, einen tiefen, bleiben⸗ den Eindruck auf ſie gemacht hatte. Einige Balken wur⸗ den gegen eine vom Rauch geſchwärzte Mauer gelehnt; Unkas bedeckte ſie mit Zweigen, und deutete, als er mit ſeiner Arbeit fertig war, auf die einfache Hütte. Hey⸗ ward, der dieſe ſtumme Gebärdenſprache verſtand, drang in Munro, einzutreten und ſich einige Ruhe zu gönnen. Den Greis mit ſeinem Kummer allein laſſend, trat Dun⸗ can ſogleich wieder an die freie Luft; denn er war zu aufgeregt, um ſelbſt die Ruhe zu genießen, die er ſo eben ſeinem alten Freunde empfohlen hatte.

Während Hawk⸗eye und die Indianer ihr Feuer an⸗ zündeten und ihre Abendmahlzeit verzehrten, die, höchſt frugal, aus gedörrtem Bärenfleiſche beſtand, ſtieg Hey⸗ ward auf die Trümmer einer der Baſtionen, die auf die Waſſferfläche des Horican hinausſahen. Der Wind hatte ſich gelegt, und die Wogen bewegten ſich an dem Sand⸗ ufer zu ſeinen Füßen regelmäßiger und minder ungeſtüm. Die Wolken zertheilten ſich, als wären ſie ihres ungeſtü⸗ men Ziehens müde, und wahrend die dichtern ſich am Horizont in ſchwarzen Maſſen ſammelten, floh das leich⸗ tere Gewölk noch über die Fluthen des See's und über die Gipfel der Berge hin, wie ein Zug verſcheuchter Vö⸗ gel, die noch immer in der Nähe ihrer Neſter umher⸗ flattern. Hie und da kämpfte ein funkelnder Stern mit dem Nebel, der noch die Luft füllte, und brach dann plötzlich mit ſeinem Lichte durch das düſtere Gewölk des Himmels. Auf den benachbarten Bergen ruhte bereits undurchdringliche Finſterniß, und die Ebene glich einem großen verlaſſenen Beinhauſe, deſſen zahlreiche Bewohner