Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchn (1834)
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Miene, womit er durch die Haufen von Leichnamen hinging.

Die Gefühle, welche dieſer Auftritt in dem Gemüth der drei Weißen zurückließ, waren ebenfalls verſchiedener Art; doch ſchien der Schmerz und die Trauer vorherr⸗ ſchend. Der Eine, deſſen graue Haare und Runzeln des Geſichts, ſo wie ſein kriegeriſches Anſehn, wiewohl er die einfache Kleidung eines Waidmanns trug, einen Mann verkündeten, der die furchtbarſten Kriegesſcenen längſt aus Erfahrung kannte, ſchämte ſich nicht zu ſeuf⸗ zen, als ein ſo naseehan ſchrecklicher Anblick ihm vor die Augen trat. Der junge Mann, der neben ihm ging, ſchauderte vor Entſetzen, ſchien aber ſeine Gefühle aus Schonung für ſeinen Begleiter zu unterdrücken. Unter allen ſchien allein der Letzte, der gleichſam den Nachtrab bildete, ohne Scheu und Züruckhaltung ſeine Empfin⸗ dungen laut werden zu laſſen. Er betrachtete den furcht⸗ barſten Anblick mit ſtarrem Auge, keine ſeiner Muskeln verzog ſich; aber er brach in Fluͤche und Verwünſchun⸗ gen aus, und verrieth auf dieſe Weiſe den Abſcheu, wo⸗ mit ihn dies Blutbad erfüllte.

Der Leſer wird ohne Zweifel in dieſen Perſonen, die beiden Mohikaner und ihren weißen Freund, den Kundſchafter, nebſt Munro und Heyward erkannt haben. Es war wirklich der Vater, der ſeine Kinder ſuchte, begleitet von dem Jüngling, der ſich ſo lebhaft für ſeine Familie intereſſirte, und jenen drei wackern Waldbewoh⸗ nern, die in den bereits erzählten A uhennen ſo viele Beweiſe von Muth und Treue gegebe hatten.

Als Unkas, der voranging, die Mitte der Ebene