r zeuge deines furchtbaren Feindes und Verwandten, wo⸗ ⸗ durch ich in den Beſitz der mit dem kleinen Gaetano g entwendeten Papiere kam, bot mir die Mittel zu dem r Betrug. Die Beweiſe meiner Worte ſollen dir zu Ge⸗ 2 nua eingehändigt werden. Was den Signor Sigismondo u betrifft, ſo iſt es Zeit, daß wir aufhören, Nebenbuhler n zu ſeyn. Wir ſind Brüder, nur mit dem Unterſchiede, , daß er der Sprößling einer Ehe iſt, ich aber der eines
ungebüßten und faſt unbereuten Verbrechens.⸗ Eijnn Ruf Aler, in welchem Schmerz, Freude und r überraſchung wild gemiſcht waren, unterbrach den Re⸗ 1 denden. Adelheid warf ſich in ihres Gatten Arme und
der blaſſe, in ſeinem Gewiſſen getroffene Doge ſtand mit ; ausgebreiteten Armen, ein Bild der Zerknirſchung, der n Freude, der Scham. Seine Freunde umringten ihn mit er tröſtenden Worten und Zeichen der Liebe, denn der Schmerz le der Großen geht ſelten unbeachtet vorüber, wie die Seuf⸗ 6 er zer der Armen. 9. Laßt mich Luft ſchöpfen!⸗ rief der Fürſt: ⸗Luft, en ſonſt erſticke ich! Wo iſt Annunziata's Kind?— Ich h⸗ will an ihm wenigſtens das Unrecht ſühnen, das ich ſei⸗ , ner Mutter zufügte.“ ich Es war zu ſpät. Das Opfer des Verbrechens eines 6 m andern hatte ſich mit ſorgloſer Dreiſtigkeit über den Rand ar⸗ des Abgrundes hinab geſtürzt und war, auf einem kürzern r⸗ aber gefährlichen Pfade raſch gen Aoſta niedereilend, auſ⸗ er ſer dem Bereich ſeiner Stimme. Nettuno folgte ihm. er Es war ſichtbar, daß er Pippo und Konrad, welche auf
dem betretener Pfade wanderten, voreilen wollte. Nach


