Teil eines Werkes 
2. Th. (1833)
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ſterung alle Anweſenden die der Waadt und deren Thä⸗ lern angehörten. Der herriſche aber wohlmeinende Land⸗ vogt war zwar gewöhnlich eiferſuͤchtig auf ſeine Berner Abſtammung und hielt aus Grundſatz auf die Nothwen⸗ digkeit, das Übergewicht des großen Kantons durch alle gewöhnlichen Beachtungen der Würde und Zurückhaltung zu erhalten; allein jetzt gab er der allgemeinen Erregung nach und ſang mit den übrigen, wobei ihm ein Paar Lungen zu ſtatten kamen, welche die Natur bewunderns⸗ würdig ausgeſtattet hatte, um den Chor des Alpenliedes abzugeben. Dieſer Herablaſſung des Berner Abgeordneten wurde ſpäter oft mit Bewunderung erwähnt, indem die Einfachen und Gläubigen Peterchens Begeiſterung ei⸗ ner edeln Theilnahme an ihrem Glücke und Wohlergehen zuſchrieben, die Aufmerkſamen und Tieferblickenden aber den muſikaliſchen Exceß einem früheren Exceß anderer Art beimaßen, in welchem die Weine der benachbarten zotes nicht geringe Anſprüche auf ihren Theil an dem Verdienſte hatten. Die, welche dem Landvogt am näch⸗ ſten waren, ergötzten ſich heimlich ungemein über ſeine linkiſchen Verſuche, leutſelig zu ſeyn, und eine ſchöne und witzige Waadtlanderin verglich ſie mit den Poſſen eines der berühmten Thiere, welche noch immer in der Stadt, die einen ſo großen Theil der Schweiz beherrſchte, ge⸗ halten werden und von welchen in der That nach der ge⸗ wöhnlichen Anſicht die Stadt und der Kanton ihren Na⸗ men abgeleitet haben; denn während das Anſehen von Bern ſo gebieteriſch und ſo ſchwer auf ſeinen unterwor⸗ fenen Ländern laſtete, hatten die Bewohner der letztern⸗ wie gewöhnlich in ſolchen Fällen, ihre große Freude