Teil eines Werkes 
2. Th. (1833)
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ſer Klaſſe Ehre zu nennen belieben und welches vielleicht den Namen ſo gut als die Hälfte der Grundſätze ver⸗ dient, welche man unter der gleichen Benennung auf⸗ führt, hinderte ihn, ſich der gemeinſchaftlichen Gefahr, welche der Wein ihren Sinneskräften drohte, zu entzie⸗ hen und machte, daß er ſeinen vollen Theil an dem be⸗ rauſchenden Getränke genoß, wie der Becher von einem dampfenden Munde zum andern ging. Auch liebte er den Wein und fand ſeinen Ouft lieblich und freute ſich des wohlthuenden Einfluſſes mit der ganzen Hingebung eines Mannes, der den Zufall zu benutzen wußte, wel⸗ cher eine ſolche edle Flüſſigkeit ihm zu Gebot ſtellte. Uberdies hatte er auch ſeine Abſichten, wenn er ſeine Genoſſen zu entlarven wünſchte und er glaubte, der Au⸗ genblick ſey einem ſolchen Vorhaben günſtig. Zu allen dieſen Beweggründen kam noch, daß Maſo ſeine beſon⸗ dere Urſache hatte, darüber unbehaglich zu ſeyn, daß er ſich in den Händen der Behörden ſah, und es lag ihm nicht viel daran, einen Zuſtand der Dinge herbeizufüh⸗ ren, welcher veranlaſſen konnte, daß man in allen nur eine Schaar gemeiner Bacchus⸗Diener erblickte.

Aber Maſo gab ſich der allgemeinen Stimmung in einer, ihm eigenen Weiſe hin. Sein Auge wurde noch glänzender als gewöhnlich, ſein Geſicht färbte ſich und ſeine Stimme wurde tief, während er bei vollem Be⸗ wußtſeyn blieb. Seine Vernunft wankte nicht, wie die der Leute um ihn her, ſondern ſtrahlte in der Aufregung hell empor, als ſähe ſie die Gefahr, welche ihr drohte, und die größere Nothwendigkeit, auf der Hut zu ſeyn. Obgleich in einem ſüdlichen Klima geboren, war er froſtig