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da die Annäherung des Gottes des Faſſes durch ei⸗ nen Tuſch von ungefähr zwanzig Inſtrumenten ver⸗ kündigt wurde, welche in einem, dem Gewölbe des
Himmels angepaßten Tone ſprachen, mußte er ſeine
Anſichten auf eine andere Zeit aufſparen. Nachdem die Muſikanten und eine Abtheilung der Diener vor⸗ über waren,— denn der rothen Gottheit wurden beſon⸗ dere Ehren erwieſen— kamen drei Opferprieſter, deren einer einen Bock mit vergoldeten Hörnern führte, wäh⸗ rend die zwei andern das Rebmeſſer und das Beil tru⸗ gen. Dieſen folgte der mit Weinlaub geſchmückte Altar, das Rauchfaß und der Hoheprieſter des Bacchus, welcher dem jungen Gotte unmittelbar voran ſchritt. Der kleine Gott ſaß rittlings auf einem Fäͤßchen, ſein Haupt mit einem Kranze edler Trauben umgeben, einen Becher in der einen Hand, in der andern einen mit Weinlaub um⸗ wundenen und fruchtgekronten Scepter haltend. Vier Mohren trugen das Fäßchen, auf welchem er ſaß, wäh⸗ rend andere ihm einen Sonnenſchirm über das Haupt hielten. In ſeinem Gefolge ſah man Faune in Tigerfel⸗ len, ihre charakteriſtiſchen Poſſen machend, tanzen, wäh⸗ rend zwanzig lachende und leichtfüßige Bacchantinnen ihre Trommeln hören ließen und ſich im Takte bewegend, den Zug ſchloſſen.
Ein allgemeiner Jubelruf ging der Erſcheinung des Silen voran, der auf einem Eſel ſaß und von zwei Moh⸗ ren geſtützt wurde. Der halb leere Schlauch an ſeiner Seite, das gedankenloſe Lachen, der ſtiere Blick, die lal— lende Zunge, die geſchwellte Lippe und das blödſinnige Geſicht gaben Grund zu vermuthen, hier ſey ein beſſerer


