Teil eines Werkes 
1.-3. Bd. (1828)
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dem Zwecke beſchaͤftigt war, den er befolgte, als daß er die wehrende Stimme haͤtte beachten moͤgen.

In weniger als einer Minute hatten ſie ſich im Tau⸗ werk vertheilt, und erwarteten nur das erſte Zeichen um zu handeln. Earing ſah ſich um, benutzte einen guͤnſtigen Moment, und fuͤhrte einen Hieb auf das große Tau, wel⸗ ches eine der Ecken des Segels, das dem Zerplatzen nahe war, an der untern Rahe feſthielt. Die Wirkung war ungefaͤhr dieſelbe, welche man ſehen wuͤrde, wenn man den Schlußſtein eines nicht ſehr feſten Gewoͤlbes ſprengte. Das Tuch zerriß mit Krachen alle ſeine Bande, und man ſah es einen Augenblick uͤber dem Schiffe hinſchweben, wie von Adlerſchwingen getragen. Das Schiff erhob ſich auf einer traͤgen Woge, fiel plump wieder nieder, von ſeinem eigenen Gewicht und der Heftigkeit des Orkans gedruͤckt. In die⸗ ſem kritiſchen Momente, wo die Matroſen in der Hoͤhe dem verſchwindenden Segel nachblickten, platzte ein Taljereep des untern Tauwerks mit einem Krach, der bis zu Wilders Ohren drang.

Herunter! rief er mit fuͤrchterlicher Stimme durch ſein Sprachrohr,an den Pardunen herunter! herunter! es gilt Euer Leben! Alle herunter!

Ein einziger von ihnen gehorchte dem Wink, und glitt mit Windesſchnelle auf das Deck herab. Aber die Taue riſſen nach einander, und bald krachte der Maſt ſelbſt zu⸗ ſammen. Einen Augenblick lang wankte der hohe Baum, und ſchien ſich im Kreiſe nach allen Punkten des Horizonts zu neigen; dann gab er der Bewegung des Rumpfes nach,

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