Teil eines Werkes 
2. Th. (1850)
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Wunder außzuzählen, welche dieſe ſeine Vorliebe beurkundeten, zuletzt führte er ſeine Lieblinge in ein ſchönes Land, das von Milch und Honig floß, und machte ſie zu Herren deſſelben.

Von jenem Volke ſtammte in ſeiner menſchlichen Geſtalt

Chriſtus her, welchen euch die Miſſionäre predigen und der das Haupt unſerer Kirche iſt.

So ſehr auch die Inden, oder Iſraeliten, wie wir jenes Volk gleichfalls nennen, von dem Manitou geehrt und begün⸗ ſtigt wurden, waren ſie doch nur Menſchen und hatten die Schwächen der Menſchen. Mehr als einmal mißfielen ſie dem großen Geiſte, und zwar in ſo hohem Grade, daß er fühlbare Strafen auf ſie, ihre Frauen und Kinder herabrief.

In mannigfacher Weiſe wurden ſie wegen ihrer Vergehen und

Sünden heimgeſucht, und jedesmal bereuten ſie und erhielten Verzeihung.

Als der große Geiſt endlich ihrer Vernachläſſigungen und Verbrechen müde war, ließ er zu, daß ein Heer in ihr Land eindrang und von ihren zwölf Stämmen nicht weniger als zehn gefangen wegführte, die auf fremde Jagdgründe ver⸗ ſetzt wurden.

Dieß begab ſich vor viel tauſend Monden, und Niemand kann mit Gewißheit ſagen, was aus jenen Gefangenen geworden iſt, welche die Chriſtendie verlorenen Stämme Ifraels zu nennen pflegen.

Hier machte der Miſſionär eine Pauſe, um ſeine Gedanken zu ordnen, und ein leiſes Murmeln ward in dem Kreiſe gehört, als die Häuptlinge in lebhafter Theilnahme mit einander über das, was ſie eben vernommen hatten, verkehrten. Die Pauſe war jedoch kurz, und der Redner fuhr ohne die geringſte Unterbrechung von Seiten einer Zuhörerſchaft, welche in der Selbſtbeherrſchung ſo geübt war, wieder fort: