Teil eines Werkes 
1. Th. (1850)
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welche grenzenlos zu ſein ſcheint, überall vorherrſcht, ſehen wie doch in der Eichel, ſowie in dem knotigen Aſte, an welchem ſie wächſt, daſſelbe bewundernswürdige Verhältniß zwiſchen Zweck und Mittel, dieſelbe gütige Umſicht und dieſelbe wohl⸗ wollende Weisheit.

Die amerikaniſchen Wälder ſind ſo oft geſchildert worden, daß man Anſtand nimmt, Scenen von Neuem zu malen, welche vielleicht ſchon zu oft da waren, um Bilder wieder aufzufriſchen, welche der Phantaſie der Leſer ſchon mehrfach vorgeführt worden ſind. Aber Gott hat die Wälder geſchaffen, und unerſchöpflich ſind die Gegenſtände, welche ſeine Güte uns bietet. Selbſt das Meer mit ſeiner grenzenloſen Waſſeröde hat ſich an Schönheiten und Wundern jeder Art reich erwie⸗ ſen, und wer ſich noch einmal mit uns in die jungfräulichen Wälder dieſes ausgedehnten Landes verſenken will, entdeckt vielleicht neue Gegenſtände der Bewunderung, neue Gründe das erhabene Weſen anzubeten, welchem Alles, das Weltall, wie deſſen kleinſtes Theilchen, das Daſein verdankt.

Unſere Erzählung fällt in das Jahr 1812. Der ſchöne Julimonat war faſt zu Ende, die Sonne näherte ſich bereits den weſtlichen Grenzen einer Waldgegend, als die Perſonen der Eröffnungsſcene auf einer Bühne auftraten, die einer genauern Beſchreibung würdig iſt.

Die Gegend war, in einem Sinne, wild, bot aber ein Bild dar, welches nicht ohne einige der lebendigſten, gefäl⸗ ligſten Züge der Civiliſation waren. Der Boden war ein rollender, wie man es bei uns zu nennen pflegt, weil man darin eine Aehnlichkeit mit dem Meere finden will, wenn es ſich in bangen Wellen daher wälzt. Obgleich eine Waldgegend, war ſie nicht, wie die amerikaniſchen Wälder gewöhnlich ſind,