Teil eines Werkes 
1. Th. (1850)
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Vorrede.

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Nicht ohne Staunen ſieht man Menſchen inmitten von Wundern leben, ohne daß ſie auch nur eine Ahnung davon zu haben ſcheinen. Die unbedeutendſte Störung ihres gewohn⸗ ten Ganges in dem politiſchen und geſelligen Leben regt ſie mächtig auf und bietet ihnen Monate lang Stoff zu Verhand⸗ I. lungen, während die Wunder, welche von Oben kommen, ſich ihren Augen täglich darſtellen und als Dinge, welche ſich von ſebſt verſtehen, ohne Staunen hingenommen werden. In einem gewiſſen Sinne mag dieß zu entſchuldigen ſein, da Alles, was unmittelbar aus der Hand des Schöpfers kommt, als ſo weit über das Begriffsvermögen des Menſchen erhaben gedacht werden kann, daß Nichts darüber zu ſagen iſt, in Wahrheit aber wird ders Grund dieſer Vernachläſſigung in unſerer Neigung zu ſuchen ſein, uns eher mit ſolchen Inter⸗ eſſen zu beſchäftigen, welche wir lenken zu können glauben, als mit ſolchen, die anerkannt unſer geiſtiges Vermögen über⸗ ragen. So iſt es ſtets mit dem Menſchen. Die Wunder der Schöpfung begegnen ihm auf jedem ſeiner Schritte, ohne ſein Nachdenken anzuregen, während ſein Geiſt ſich mit Gegen⸗ ſtänden beſchäftigt, welche nicht nur trügeriſch und vorüber⸗