Teil eines Werkes 
2. Bd. (1849)
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Es iſt das Teſtament des Decans Pratt, gehörig unter⸗ ſchrieben und beſiegelt und mit der Unterſchrift der Zeugen verſehen, wie ich glaube, Herr.

Noch ein Wort alſo, ehe wir zum Leſen ſchreiten. Ich glaube, Joſy, Ihr habt geſagt, der Verſtorbene ſei erſchreckt worden, als er dieſes Teſtament unterſchrieb? Ich werde keine Anſicht laut werden laſſen, bis ich das Teſtament geleſen habe, wenn dieß geſchehen iſt, werde ich vielleicht etwas in Betrefſ dieſes Schreckens äußern, eine Urkunde aber, welche ein Mann unterſchreibt, weil er erſchreckt worden, iſt gar keine Urkunde, wenn der Schrecken ein geſetzlicher Schrecken iſt, wie ich es nennen möchte.

Dieß war aber bei dem Decan nicht der Fau, fiel der Köder⸗Joſeph alsbald ein.Er hat die Urkunde nicht unter⸗ ſchrieben, weil er erſchreckt worden, ſondern, er erſchrack, weil er die Urkunde unterſchrieb. Laßt das Boot mit dem rechten Ende voran durch das Waſſer laufen, Squire.

Leſt das Teſtament, Capitän Gar'ner, wenn Ihr es habt, ſagte Herr Job Pratt entſchloſſen.Wir müſſen wiſſen, wer der Teſtamentsvollſtrecker iſt. Freunde, wollt Ihr einen Augenblick ſchweigen?

Ein grabähnliches Schweigen folgte, und Roswell begann zu leſen:

In dem Namen Gottes! Amen.

Ich, Iſchabod Pratt, geboren in der Stadt Southold, und in der Grafſchaft Suffolk, und in dem Staate Neu⸗York, von Körperſchwäche heimgeſucht, aber geſunden Geiſtes, erkläre Nachſtehendes für meinen letzten Willen und Teſtament.

Ich vermache meiner Nichte, Mary Pratt, dem einzigen

Kinde meines verſtorbenen Brudes, Iſfrael Pratt, meine ganze 250 252.

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