Teil eines Werkes 
2. Bd. (1849)
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Der Schwung nach oben war furchtbar, und mehrere Matroſen verloreu das Gleichgewicht und ſtürzten auf das Deck, er rettete aber das Schiff vor derQuetſchung und legte es allmählich wie in einer Art Docke auf, welche die Mannſchaft ſo mühſam zu ſeiner Aufnahme hergerichtet hatte. Da lag es, ein wenig geneigt, theilweiſe auf ſeinem Flach oder vernäht, wie es die Seeleute nennen, wenn ein Schiff die Schlagſeite bekommt, und während es den Boden berührt, von der Strömung verlaſſen wird, ſo daß es weder aufrecht ſteht noch ganz auf der Seite liegt.

Sobald das Schiff in dieſer Weiſe gelagert war, ſchwand jede Beſorgniß vor einem fernern Unfalle durch das äußere Schoß. Es konnte das Schiff ganz auf das innere Feld drängen und vor ſich hertreiben, wie Erdlawinen auf den Alpen zuweilen ganze Weiler vor ſich hertreiben, allein vor der Quetſchung war der Schoner geſichert. Es ſchien den beiden Capitänen jedoch nicht wahrſcheinlich, daß das Schiff aus ſeinem jetzigen Bette gedrängt werden könne, denn das Krachen und Brechen des Eiſes ließ merklich nach, wie die beiden Schoſſe immer näher aneinander traten.

Dieß war jedoch nicht Alles, man ſah bald deutlich, daß das innere Feld mit raſcherer Bewegung in die Bai abtrieb, während das äußere und größere feſtzuſtehen ſchien, ohne daß ein Grund dafür ſichtbar geweſen wäre. Die Sache ſelbſt war nicht zu bezweifeln, denn die Ränder trennten ſich ſo langſam und ſtetig, wie ſie ſich geſchloſſen hatten, allein ohne das geringſte Geräuſch und ohne Krachen des Eiſes.

Es ſcheint nun gewiß, Daggett, daß wir Euch klar machen! rief Roswell mit herzlichem Wohlwollen und ohne in dieſem Augenblicke edelmüthiger Aufopferung der wechſel⸗