Teil eines Werkes 
1. Bd. (1849)
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Waſſer bei einer friſchen Nordkühlte dem Vulkane zu, deſſen Rauchſäule eine nicht ferne, aber deutlich hervortretende Land⸗ marke abgab. Näher heran erſchien Alles ungewöhnlich klar für eine Gegend, wo die Nebel ſo oft vorherrſchen.

Die kleine Bucht lag faſt zu ihren Füßen, und es fiel jetzt dem jungen Capitän auf, in welchem kleinen Fahrzeug eer aus der fernen Heimath gekommen war, um ſo tief in die Eislabyrinthe einzudringen. Allein gerade dieſes Eis zog Roswell's Aufmerkſamkeit am meiſten auf ſich.

So weit das Auge reichte, nach den vier Himmelsgegenden glänzte und funkelte das Meer von dieſen großen ſchwimmenden Maſſen. Der Einfluß auf die Luft, welches die Seeleutedas Tödten des Sommers zu nennen pflegten, war ſtets fühlbar, auf der Höhe aber, welche unſere Seeleute erreicht haben, mußte dieß doppelt der Fall ſein.

Das Nundgemälde war jedoch prachtvoll. Der einzige Theil des Meeres, welcher nicht von Eisbergen zu wimmeln ſchien, wenn man ſich ſo ausdrücken darf, war der Raum innerhalb der Gruppe, welcher ſo klar war wie ein Binnenſee in einem milden Klima. Es war in der That, als hätte die Natur dieſen bevorzugten Raum dazu beſtimmt, den Verkehr zwiſchen den verſchiedenen Inſeln ſtets offen zu erhalten. Natür⸗ lich mußte der große Widerſtand, welchen die Wellen und ſelbſt der Anprall der Winde draußen fanden, innerhalb glattes Waſſer erzeugen, ſo daß das langſame, athemgleiche Heben und Sinken der ruheloſen Deining die einzig fühlbare Bewegung des Waſſers innerhalb war.

Dieß iſt ein ſehr merkwürdiger Anblick, Stephan, ſagte Roswell Gardiner,wir werden aber eine weit ſchönere Aus⸗ ſicht haben, wenn es uns gelingt, den Gipfel des Berges zu

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