Teil eines Werkes 
1. Bd. (1849)
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trägt, und die Euch ſchon deßwegen, wenn nicht aus einem andern Grunde theuer ſein muß und, wie ich es nicht bezweifle, theuer iſt. Nach Allem, was man mir erzählt hat, war der alte Lord Gar'ner, welcher zuerſt dort waltete, eifrig beſorgt, daß das Wort Gottes gepredigt und daß zu dem Herrn der Heerſchaaren gebetet wurde.

Es hat nie einen Lord Gardiner bei uns gegeben, erwiederte Roswell beſcheiden,obgleich es bei denOſtendern Sitte war, dem Eigenthümer der Inſel jenen Titel beizulegen. Mein Vorfahr, welcher zuerſt dort lebte, war Lyon Gardiner, ein Ingenieur im Dienſte der Colonie von Connecticut.

Nun, wie er auch geheißen haben mag, deſſen bin ich gewiß, daß der Herr auf jener Inſel nicht vergeſſen wurde, Capitän Gar'ner, und man ſollte ihn auf dieſer auch nicht vergeſſen. Noch nie hat Jemand auf dieſer Welt, oder in jener, welche einſt kommen ſoll, etwas dabei verloren, wenn es ihm in ſieben Tagen einmal einſiel, den Schöpfer um ſeinen Beiſtand auf dieſer Pilgerfahrt anzurufen. Ich habe mir ſagen laſſen, Herr, Ihr wäret in Euern Anſichten über Religion ein wenig eigen, und hieltet Euch nicht ganz an die Lehren, welche auf und ab in dem Lande gepredigt werden.

Roswell fühlte, daß dieſe Bemerkung die Röthe auf ſeine Wangen trieb, und er dachte an Mary und ihr hingebendes Vertrauen auf jenen Erlöſer, deſſen göttliche Natur er in dem Stolze ſeiner Kraft, Jugend und, wie er glaubte, auch ſeiner Vernunft bezweifeln zu müſſen wähnte. Das Bild, welches ſich ſeinem Geiſte ſo darſtellte, hatte ſeine Licht⸗ und Schattenſeite. 1

So ſeltſam es auch ſcheinen mag, iſt es doch gewiß, daß der junge Mann Mary weniger geliebt, daß er ſie weniger

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