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wenn man will, ſo vielen Glückes oft mehrere Meilen weit über die Klippen zu ſchaffen. Nach Roswell Gardiner's Anſicht hätte er den Schoner in einem Monat„füllen“ können, wenn es möglich geweſen wäre, mit ihm unmittelbar an die Felſen heranzutreten, welche die Robben beſuchten, daran war aber nicht zu denken, denn die Wellen und das Eis würden
jedes Schiff zertrümmert haben, das ſich an die nördliche Küſte
der Inſel gewagt hätte.
Von den Booten konnte man dann und wann Gebrauch machen, und Ladungen von Häuten und Thran um das Cap in den Hafen bringen, in welchem Falle dieſe Frachten ſogleich in den inneren Raum des Schoners geſchafft wurden, wo die unterſte Lage der Fäſſer bereit lag, um den Thran mittels eines Schlauches einzunehmen. Am Ende der dritten Woche war dieſe unterſte Faßreihe gefüllt, und das Schiff wurde„ſteif“ und kam in guten Ballaſt⸗Stand, obgleich man das vorraths⸗ weiſe eingenommene Waſſer völlig ausgepumpt hatte.
Während dieſer ganzen Zeit war das Wetter für eine ſo hohe Breite ſehr ſchön und in jeder Hinſicht günſtig geweſen. Am drei und zwanzigſten Tage nach dem Einlaufen des Scho⸗ ners ſtand Roswell Gardiner auf dem Vorſprung einer Klippe, in nicht großer Entfernung von dem Gebäude, und überſchaute eine weite Strecke der Seeküſte, wo See⸗Elephanten und Löwen und Hunde und Bären ſo furchtlos umher humpelten, wie an dem erſten Tage der Ankunft des Schoners. Die Sonne ging eben auf, und die Robben kamen ſchwerfällig aus dem Waſſer heran und wählten ſich günſtige Plätze aus, um ſich in ihren Strahlen zu wärmen.
„Dieß iſt ein erfreulicher Anblick für einen echten Robben⸗ jäger, Capitän Gar'ner,“ bemerkte Stimſon, welcher, wie 247— 249. 20


