Teil eines Werkes 
1. Bd. (1849)
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ſolches Ergebniß dürfen wir von den gleisneriſchen Anhängern der geltenden Sekten ebenſo gut erwarten, wie von den Nach⸗ kommen Jener, die einſt die Heimath ihrer Väter verlaſſen haben, um der Schmach einer ſo heuchleriſchen Verdrehung der wahren Gotteslehre zu entgehen. Bei den Letzteren beſchäf⸗ tigte der Schein die Seele mehr als die Liebe Gottes, durch welche ſich vorzugsweiſe der Fortſchritt des Menſchen zu jenem Zuſtande der Reinheit und Heiligkeit bewährt, ohne welchen, der Schrift zufolge, Niemand ſeinen Schöpfer ſchaut,— ja, ohne welchen Niemand dieſes erhabene Weſen von Angeſicht zu Angeſicht zu ſchauen wagen darf.

Der Decan hatte alle Aeußerlichkeiten der Frömmigkeit in puritaniſcher Vollendung. Während ſeines langen Lebens hatte er„den Namen ſeines Gottes nie vergeblich genannt,“ er hatte ſich aber dieſer häßlichen, unverdienſtlichen Sünde eher enthalten, weil dieß einen Theil ſeines Jugendunterrichtes ausgemacht, und weil er ſeinen Nachbarn durch eine ſolche Uebertretung des Gebotes Aergerniß gegeben hätte, als weil er die tiefe Ehrfurcht vor ſeinem Schöpfer fühlte, welche das unbedeutende Weſen— das Geſchöpf ſeiner Hand— fühlen mußte, und die än ſich ſelbſt ſchon jede unnütze Nennung ſeines Namens verhinderte, wie auch die Nachbarn über dieſe Sache fühlen und denken mochten.

Man konnte von dem Decan Pratt ſagen, daß er in gleicher Weiſe die meiſten Gebote des Herrn achtete, nicht aber, weil der Geiſt Gottes ihn durch Liebe zu Ehrfurcht und Gehorſam ſpornte, ſondern weil er in einem Theile des Landes erzogen worden, wo es als zierlich und recht galt, vor den Menſchen wenigſtens, wenn nicht vor dem allſehenden Auge Gottes ſittlich zu erſcheinen..

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