Teil eines Werkes 
1. Bd. (1849)
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Mary erröthete, war aber zu unſchuldig, um eine wirk⸗ liche Verlegenheit gewahren zu laſſen.

„Er iſt wieder an das Waſſer gegangen, um das Boot zu Eurer Rückfahrt bereit zu halten,“ ſagte ſie.

„Und dieſe muß angetreten werden, junge Dame, ſobald ich zwei Taſſen Eures Thee's getrunken haben werde. Ich habe Kranke in dem Hafen, welche dieſen Abend noch beſucht werden müſſen und mit der Sonne geht auch der Wind zur Küſte. Laßt den armen Mann die Tropſfen nehmen, welche ich ihm zurückgelaſſen habe, ſie werden ihm wohl thun und das Athmen erleichtern, mehr als das kann meine Kunſt für ihn nicht thun. Decan, Ihr braucht nichts von dieſem Beſuche zu ſagen— die Seeluft, die Fahrt und Miß Mary'’s freundlicher Empfang gleichen Alles aus. Ich ſehe, daß ſie ſich meines Beſuches freut, und das iſt etwas zwiſchen einem ſo jungen Mädchen und einem ſo alten Manne.— Und jetzt zu den zwei Taſſen Thee.“

Der Thee wurde getrunken und der Doctor nahm Abſchied, indem er der Nichte kopfſchüttelnd wiederholte, die Arzneikunde vermöge dem Kranken nicht zu helfen.

„Unterrichtet ſeine Verwandten alsbald von ſeiner Lage, Decan,“ ſagte er, indem er dem Werfte zuſchritt, wo das Wallfiſchboot bereits zur Abfahrt bereit lag.„Es iſt keine Stunde zu verlieren. Ah, ich entſinne mich eben, daß der „Blitz,“ Capitän Smith, eine Ladung Oel für Boſton einge⸗ nommen hat und morgen früh abſegelt. Ich kann ihm einige Zeilen mitgeben, da er ohne allen Zweifel an der Inſel anlegt. Alle unſere Fahrzeuge treten in Holmes’ Hole oder Tarpautin Cove ein, ehe ſie ſich über die Sandbänke wagen, und ein Brief, welcher an irgend einen Daggett gerichtet iſt, 247— 249. 5

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