Teil eines Werkes 
2. Bd. (1849)
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Poughkeepſie zu ſchicken. Dieſer betete mit dem Sterben⸗ den, aber ſelbſt er war in den letzten Augenblicken des Verwundeten kaum mehr als ein unthätiger Zeuge einer Gewiſſensqual, welche in hoffnungsloſem Bangen über dem Abgrunde der Ewigkeit ſchwebte.

Wir wollen nicht in die Einzelnheiten der empörenden Scene eingehen, ſondern einfach bemerken, daß Flüche, Gottesläſterungen, Zetergeſchrei um Gnade, flehentliches Bitten um Beiſtand und Rath, und wilder Trotz ſich in ſeltſamem, ſchrecklichem Gemiſch folgten.

Inmitten einer dieſer empörenden Anfälle athmete Spike ſein Leben aus. Einige Stunden ſpäter wurde er in dem Sande des Geſtades begraben. Wir wollen hier ſogleich bemerken, daß der Orkan, welcher nur wenige Monate ſpäter, im Jahre 1846, in dieſen Gegenden wüthete, die leichte Decke wegſpülte und die Leiche in das

Neer ſchleuderte, ſo daß die Gebeine auf dem Geklippe des Florida⸗Riffes bleichten.

Mulford kehrte erſt nach dem Begräbniſſe Spike's von dem vergeblichen Ausfluge zurück, welchen er unter⸗ nommen hatte, um die Ueberreſte der Miſtreß Budd auf⸗ zuſuchen. Er und Roſa, von Hans Tier begleitet, reiſten, da ſie nichts mehr auf Key⸗Weſt zurückhielt, mit dem erſten paſſenden Schiffe nach Charleston. Zwei Tage vor ihrer Abreiſe lief der Poughkeepſie, in Gemäßheit ſeiner Befehle, in den Golf hinaus, um zu kreuzen. Capitän Mull, Wallace, der Kaplan, und unſer junges Ehe⸗ paar brachten den Abend vor der Abfahrt mit einander hin, und die Frage wegen der in dem Boote gefun⸗ denen Dublonen wurde beſprochen. Man kam überein,

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