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Dieſe traurige Pflicht hielt ihn alſo in dem Augen⸗ blicke fern, wo die in unſerm letzten Kapitel erwähnte Scene ſtattfand, und er kehrte erſt nach den nun zu berich⸗ tenden Begebniſſen zurück. Miſtreß Budd, Biddy und alle die, welche den Tod fanden, nachdem die Jolle von dem Riff abgetreten war, ertranken in tiefem Waſſer, und man hat nie wieder etwas von ihnen geſehen, oder, wenn Wracker an ihnen vorüberkamen, nahmen ſie ſich nicht die Mühe, die Leichen zu beerdigen.
Anders verhielt es ſich mit denen, welche früher das Opfer der Selbſtſucht Spike's geworden waren. Dieſe ertranken auf dem Riffe, und es gelang Harry, die Leichen des Senor Montefalderon und des Negers Joſh, welche auf einen bei niedrigem Waſſerſtande nackten Fels geſpült worden waren, aufzuſinden. Er brachte ſie auf die Dry⸗ Tortugas, und ließ ſie da beſtatten, wo die früher Ertrun⸗ kenen ruhten. Don Juan wurde neben ſeinem unglück⸗ lichen Landsmanne, dem Befehlshaber ſeines gleichfalls unglücklichen Schoners, beſtattet.
Während Harry abweſend und ſo beſchäftigt war, weinte und betete Roſa. Ohne den jungen Mann, welchem ſie erſt vor wenigen Tagen Herz und Hand geweiht, hätte ſie ſich faſt allein in der Welt gewähnt. Dieſes neue Band war allerdings wichtig genug, um den in ihrer Lage nur zu natürlichen Gefühlen die Waagſchale zu
„halten, und ſie wendete ſich demſelben als dem einzigen
zu, in welchem ſich faſt alle Pflichten ihres künftigen Lebens vereinigten.
Dennoch vermißte ſie die Güte, die Sorgfalt, ſelbſt die Schwäche ihrer Tante und bebte vor Schrecken, ſo oft ſie daran dachte, auf welche gräßliche Weiſe Miſtreß Budd


