Teil eines Werkes 
2. Bd. (1849)
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ſich eine Meute Hunde dem aufgejagten Wilde entgegen wirft.

Mulford hatte den Ruf kaum laut werden laſſen, als er das Thörige ſeines Gehabens einſah; unwillkürlich wendete er ſeine Blicke auf die Feinde. Alle Floßen waren ihm zugewendet, eine ſchwarze Schaar raſcher, wüthender Feinde. Tauſend ihm entgegen blitzende Ba⸗ jonnette hätten nicht halb ſo ſchrecklich ſein können, und die Anſtrengungen des jungen Mannes waren faſt die des fieberhaften Wahnſinns.

So kräftig, ſo heimiſch in dem Elemente er aber auch ſein mochte, was iſt die Bewegung eines Menſchen in dem Waſſer im Vergleiche mit der eines ſtarken, hunger⸗ gierigen Fiſches? Mulford ſah jene Floßen wie ein Unwetter auf ſich zu ſtürmen; er gab bereits jede Hoff⸗ nung auf, und Schreckensſchauer rieſelten eiſtg durch ſein ganzes Mark, als ſein Fuß an der Klippe anſtieß. Er holte von neuem ans, warf ſich dem Boote und ſeichterm Waſſer entgegen, eine Anſtrengung, welche ihn wenigſtens zwölf Fuß weiter ſchleuderte.

Sobald er auf den Füßen ſtand, kehrte er ſich um und ſchaute rückwärts. Das Waſſer ſchien von Floßen zu wimmeln, die paarweiſe auf und nieder gleiteten. In dieſem Augenblicke glänzte etwas Hellfarbiges an dem jungen Manne ſo nahe vorüber, daß es ihn faſt berührte. Es war ein Hai, der ſich bereits auf ſeinen Rücken gewendet hatte, um nach feiner Beute zu ſchnappen, und dem es auch geglückt wäre, hätte er nicht an einen ſchlammigen Fels angeſchlagen, über welchen er emporſpringen mußte. Die Kraft, mit welcher er angriff, und die Neigung der

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