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erſehnte Boot anſichtig zu werden, ſah er, auf zwanzig Fuß von ihm, in dem Waſſer zwei ſchwarze, ſpitz aus⸗ laufende Gegenſtände, welche kleinen Pfählen glichen.
Mulford erkannte ſie auf den erſten Blick, und ein kalter Schauer durchbebte ſeinen ganzen Körper. Es waren ohne allen Zweifel die Floßen eines ungeheuern Haiſiſches, eines Thieres, das volle achtzehn bis zwanzig Fuß lang ſein mußte.
Wir brauchen kaum zu bemerken, daß der junge Mann, ſobald er die Nähe dieſes gewaltigen Thieres bemerkte, ſich in der Lage, in welcher er ſich befand, fuͤr verloren erachten mußte.
Da er jedoch ſein Meſſer bei ſich trug und gehört hatte, wie geſchickte, erfahrene Seeleute ſelbſt Haifiſche, und zwar in ihrem eigenen Elemente, bewältigten, faßte er Muth. Anfangs war er entſchloſſen, lieber einen ver⸗ zweifelten Angriff zu wagen, als ſich einem ſo ſchrecklichen Schickſale zu fügen, wie es ihm eben drohte; die Bewe⸗ gungen ſeines gefährlichen Nachbars veranlaßten ihn aber, noch zu warten.
Der Haiſiſch kam nicht näher, ſondern ſchwamm, nach der bekannten Weiſe dieſer Thiere, auf der Oberfläche des Waſſers hin und her, als bewache er die Bewegungen des Schwimmers. Da keine Zeit zu verlieren war, wendete Mulford ſein Antlitz ab, und begann, obgleich faſt jeder Hoffnung baar, wieder in der Richtung des untergehenden Sternes zu ſchwimmen. Nachdem er zehn⸗Minuten weiter geſchwommen, überkam ihn das Gefühl der Erſchöpfung, und nur die Nähe des Haiſiſches ſtachelte den Inſtinct der Selbſterhaltung.


