Teil eines Werkes 
1. Bd. (1849)
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des Schiffes Boden gemacht, und trat jetzt düſter und faſt gebrochenen Herzens heran, um nachzuſehen, welche Wirkung jene Rollwelle hervorgebracht habe. Das einge⸗ tretene Waſſer hatte das Schiff um mehrere Zoll geſenkt. Bis jetzt waren jedoch die ſichtbaren Grenzen des ihnen noch vergönnten Raumes nicht in dem Grade beſchränkt worden, daß es die Aufmerkſamkeit der Frauen rege gemacht hätte, und Mulford ſchwieg von der Sache. Er glaubte, Hans Tier müſſe dieſe neue Gefahr ahnen, wenn dieß aber der Fall war, ahmte er die Zurückhaltung des Maats nach und erwähnte derſelben nicht.

So verging der Tag. Dann und wann rollte das Wrack ſchwerfällig, ein Theil der Luft ſtrömte abermals aus, und die nothwendige Folge war, daß der Rumpf immer tiefer in das Waſſer ſank. Die kleinen Blaſen ſtiegen ununterbrochen auf, und Mulford fühlte, daß der nächſte Tag über ihr Schickſal entſcheiden würde.

Indem er ihre Lage von dieſer Seite betrachtete, hielt er es nicht für nöthig, mit dem zu ſparen, was ſie noch Eßbares hatten, und am Abend ermuthigte er die Geſell⸗ ſchaft, den Vorrath zu theilen. Es bedurfte keines Zuredens, und als die Nacht ihren Schleier wieder über ſie warf, war kein Biſſen Zwieback und kein Tropfen Waſſer mehr für den Bedarf des nächſten Morgens vor⸗ handen. Im Laufe des Nachmittags hatte es wieder ein wenig geregnet, und man hatte Waſſer genug geſammelt, um den Durſt zu ſtillen; eine andere Wohlthat war, beſonders für die Frauen, daraus hervorgegangen, daß ſich bald darauf die Sonne gezeigt hatte, ſo daß ihre Kleider getrocknet waren, und die kalte Näſſe beſeitigt wurde, welche ſie am Schlafe hätte hindern können.

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