Teil eines Werkes 
1. Bd. (1849)
Einzelbild herunterladen

kein Ton hörbar als das ſanfte Murmeln der Wellen, welche dann und wann an der Backſeite des Schoners anſchlugen.

Jetzt fand Mulford einen Augenblick, welchen er dem Gebete weihen konnte, und auf dem Kiele ſitzend, rief er in einem inbrünſtigen, aber ſtummen Gebete Gott flehend an, wenigſtens die junge, ſchöne Roſa dieſer Prüfung zu überheben, ſollte er ſelbſt auch zu Grund gehen. Es war Mulford's erſtes Gebet ſeit vielen Monaten, oder ſeit er an Bord der Swaſh gekommen, ein Fahrzeug, in welchem dieſer Pflicht ſelten gedacht wurde.

Dieſem Gebete folgte eine Pauſe von mehreren Mi⸗ nuten, worauf Biddy den Kopf erhob.

„Miſſus, Madame Budd, liebſte Miſſus,“ flüſterte die Irländerin, welche die neben ihr ruhende Roſa nicht wecken wollte,„könnt Ihr in einer ſolchen Nacht ſchlafen?“

„Nein, Biddy, der Schlaf und ich ſind einander fremd, und werden es auch bis zum Morgen bleiben. Was wollt Ihr mir ſagen?“

„Alles iſt beſſer, als meine eigenen Gedanken, und ich muß mit Euch ſprechen. Wird man uns gar kein Waſſer geben, ſo lange wir in dieſer Lage bleiben?“

„Niemand kann es uns geben, als Gott, gute Biddy, und er allein weiß, was er in ſeiner Gnade über uns verhängt hat. Ach, Biddy, ich fürchte, ich habe gedanken⸗ los und unklug gehandelt, daß ich meine theure Roſa in ſolches Leid brachte. Wenn ich es noch einmal zu thun hätte, würden alle Schätze der Wallſtreet mich nicht bewegen, mich einer ſolchen Unbeſonnenheit ſchuldig zu machen.“

Noſa's Arm umſchlang den Hals der Tante, und ein

ſanfter Dri Vergebung „Ich! Biddy,„un ſie den Me muß.“ „Ich wortete die „Ich ich ein Gl brunnen hä weiten Wel! nur ein G Tropfen gel das würd' „Waſſe quickung, „und ich we unter uns 7

„Theil

meine Stim

enthalten, Miß Roſa.“ „Ein jetzt ſehr wi „Und i ich jetzt nur ſchönes Irl ſie hinabzuſ Kleinigkeiten