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beiſtehen. Der Seemann muß ſtets auf den Tod gefaßt ſein, und gewöhnt ſich, am Rande der Ewigkeit zu wan⸗ deln.“
Die Wahrheit dieſer Worte war ſo einleuchtend, daß ihnen ein gedankenvolles Schweigen folgte. Von Zeit zu Zeit ſchweiften eifrig beſorgte Blicke über die weite Ober⸗ fläche des Meeres und den Horizont entlang, um nach einem Schiff auszugucken, aber vergeblich. Keines zeigte ſich, und der Tag ſchritt vor, ohne daß ſich eine Ausſicht auf Rettung darbot.
An den nun faſt ganz geſunkenen Bekleidungen des Wracks ſah Mulford, daß ſie langſam gegen Südoſten an dem Riff entlang abtrieben, indem ohne Zweifel eine Strö⸗ mung aus Nordyeſt leicht einwirkte. Dieſe Nähe des Riffes war jedoch kein Vortheil, denn es ſtand immer noch zu fern, als daß auch nur der Maat es hätte wagen mögen, dahin zu ſchwimmen. Auch wäre man nicht beſſer daran geweſen, wenn man eine Klippenplatte erreicht hätte, welche nur wenig unter dem Waſſer ſtand, denn das Herumwaten auf einer ſolchen Stelle ſchien weit weniger wünſchenswerth, als auf dem Meere zu ſchwimmen, wie ſie jetzt thaten.
Der Mangel an Trinkwaſſer drohte das bedenklichſte Uebel zu werden. Die Geſellſchaft auf dem Wrack hatte auch nicht einen Tropfen ſüßen Waſſers! Da die Hitze des Tages ſich zu dem ſieberhaften Gefühle geſellte, das die Aufregung erzeugt hatte, war Jedes von Durſt bedrängt, obgleich Keines ein Wort darüber verlor. Sie wußten Alle, daß ſie in dieſer Beziehung ganz hilflos waren, und zogen es daher vor, dieſes peinlichen Gegenſtandes nicht zu erwähnen. In der That mochten ſelten bei einem Un⸗ falle dieſer Art alle Mittel, ſich Hilfe zu verſchaffen, in
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