Teil eines Werkes 
2. Bd. (1848)
Einzelbild herunterladen

es dicht eſe Inſel

r wenige entfernt während eſe Inſel ihundert ind, und ſetragen.

erhielt

n Inſel en. Das d einen gſtſchrei en. Er ar der⸗ übrige

tte ſich Kuppe, Waſſer. 3 Loth⸗

jener Zewoh⸗ hatte, geſun⸗

ſchil⸗

5

= 321

dern, welches ſich unſerer Reiſenden bemächtigte, als ſie ſich

durch fernere Unterſuchungen des unſeligen Begebniſſes ver⸗ ſichert hatten. Alles beſtätigte jedoch die Wirklichkeit einer ſchrecklichen Kataſtrophe.

Das unterirdiſche Feuer hatte eine neue Erſchütterung erzeugt, und in einem Augenblicke waren die Arbeiten und Hoffnungen vieler Jahre vernichtet worden. Die Rinde der Erde war wieder geborſten, und dieſes Mal geſchah es, nicht um zu ſchaffen, ſondern um zu zerſtören. Das Loth beſtätigte die Art des Unfalls auf ſchauderhafte Weiſe, denn die Tiefe des Bleis entſprach genau der bekannten Bildung des Landes in der Umgebung der Kuppe. Auf der Kuppe ſelbſt aber war keine Täuſchung möglich; man ſah ihren bekannten Umriß, wie ſie ſich in ihrer höhern Stellung abgezeichnet hatte, als ſte den reizenden Berg noch krönte und die zauberhafte Ebene überſchaute, welche ſich vor Kurzem noch unter ihr ausge⸗ dehnt hatte..

Die Geſellſchaft kehrte, durch die Beweiſe von dem Unter⸗ gange der Colonie ſchmerzlich ergriffen und gebeugt, an Bord des Schiffes zurück. Jene Nacht blieben ſie in der Nähe der kleinen Inſel; am nächſten Morgen ſteuerten ſie der Stelle zu, wo ſich der Vulkan früher aus dem Meer erhoben hatte. Nachdem man die gehörige Strecke durchlaufen hatte, hohlte das Schiff bei und man ließ das Loth in das Waſſer; zwei⸗

hundert Faden Leine wurden ausgegeben, man fand aber keinen Grund.

Jetzt hielt der Rancocus auf die Inſel ab, welche ſeinen Namen trug. Man erkannte die Oertlichkeit, aber dieſer Berg war gleichfalls in die Tiefe geſunken. An einer Stelle fand

man bei zehn Faden Leine Grund und hier warf das Schiff 238 240. 21