Teil eines Werkes 
2. Bd. (1848)
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übrigen Werke befanden ſich in dem beſten Stand und zeugten von thätigem Fleiße. Die Zahl der wilden Schweine und Ziegen hatte ſich ſo geſteigert, daß vornehmlich die erſteren faſt beläſtigend wurden; da man jedoch einigemal Jagd auf ſie machte, hofften die Inſaſſen, ſie würden ſich in dem Beſitze der Inſel wohl zu ſchützen vermögen.

Es fehlte der Inſel auch nicht an Hornvieh; dieß war jedoch noch zahm; die Kühe lieferten Milch und die Ochſen wurden eingejocht. Dieß waren die Nachkommen des einzigen Paares, welches Woolſton vor weniger als zwölf Jahren anher geſchickt hatte; man war mit der ganzen Nachkommen⸗ ſchaft ſchonend verfahren, und dieſe Thiere hatten ſich daher in mathematiſchem Verhältniſſe fortgepflanzt. Die Zahl ſtieg bereits über Hundert und mehr als die Hälfte waren Kühe; dann und wann thaten die Inſelbewohner ſich an einem Rinds⸗ braten gütlich. Da faſt jedes ankommende Schiff Kühe mit⸗ gebracht hatte, war man in den Beſitz einer ziemlichen Anzahl derſelben gekommen, und Mark Woolſton verkaufte ſelbſt nicht weniger als ſechs, als er ſeinen Hof aufgab, um Amerika zu beſuchen.

Die Zahl der Pferde war nicht ſo groß, als die der Kühe und Ochſen; auch bedurfte man derſelben weniger und betrach⸗ tete ſie auf den Inſeln beinahe als Luxus⸗Artikel.

Man bediente ſich jetzt faſt ausſchließlich der Boote und bedurfte der ſchwereren Schiffe, welche ſonſt von Pferden die Kanäle entlang gezogen wurden, um ſo weniger, als die Paſſatwinde ſtätig blieben. Jedermann verſtand ſich jetzt auf die letzteren; und man lief nun durch die verſchiedenen Kanäle der Gruppe, mit derſelben Leichtigkeit, als wenn es gebahnte Straßen wären. Indeſſen fehlte es in der Colonie nicht an