Teil eines Werkes 
2. Bd. (1848)
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Wohnſitz der Kuppe vorzog; allein ſie hatte dort das ihr ſo theure Schiff und den ihr noch theuren Gatten als Gefährten.

Am beſtimmten Tage ſtach der Neshamony in See. Drei Schweine waren an Bord gebracht worden. Der Reiſeplan ſchloß einen Beſuch des Vulkans in ſich, welchen bis jetzt noch keiner der Coloniſten betreten hatte. Mark war bis auf eine Stunde an ihn heran gekommen und Bob hatte ſich ihm auf ſeiner Reiſe nach der Kuppe ziemlich genähert; noch Niemand aber hatte dort wirklich angelegt oder einen Ort genauer zu erforſchen verſucht, der im Allgemeinen ſchon von Intereſſe war, es aber in noch höherm Grade für die ſein mußte, welche ſich als ſeine nächſten Nachbarn anſehen durften.

Mark beſchloß jetzt, dieſen Beſuch auf ſeinem Wege nach leewärts abzuſtatten. Der Umweg führte den Neshamony fünfzehn bis achtzehn Stunden ſeitwärts; man hatte jedoch Zeit genug vor ſich und der Bulkan durfte nicht länger ver⸗ nachläſſigt werden.

Der Wind blies nicht ſo friſch wie gewöhnlich und der Neshamony näherte ſich erſt ſpät am Nachmittage der Abreiſe dem Vulkane. Die Geſellſchaft trat dem Orte mit gehöriger Vorſicht und nicht ohne eine Art Grauen nahe. Als man lothete, ergab es ſich, daß das Waſſer mehrere Stunden allmählich ſeichter wurde, je mehr das Boot an den Kegel heran lief, einen runden, regelmäßigen Berg von ſechs bis acht hundert Fuß Höhe, mit einer Unterlage von trocknem Fels und Lava, die tauſend Acker umfaſſen mochte.

Alles ſchien feſt und dauerhaft, und unſere Seemänner waren der Anſicht, es ſei nicht zu beſorgen, daß eine ſolche Maſſe je wieder unter der Oberfläche des Meeres verſchwinden werde.

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