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Riffe ſelbſt ſtieg das Waſſer um einen Faden, blieb aber um mehrere Fuß von der Fläche der Inſel fern und Alles ging ohne andere Folgen vorüber, als daß die neuen Coloniſten das Klima ein wenig kennen lernten.
Mark bemerkte bei dieſer Gelegenheit zum erſten Mal eine Veränderung, welche allmählich mit der Oberfläche des Riffs außerhalb des Kraters vor ſich ging. In den meiſten Höhlen bildeten ſich Ablagerungen der mannigfachſten Arten Meergras, verſchiedene vegetabiliſche Stoffe anderer Gattung, die Ueber⸗ bleibſel der im letzten Jahre angeſchwemmten Fiſche und alle die unbeſchreiblichen Theilchen, welche je dazu beigetragen haben, in der Nähe des Menſchen Boden zu zeugen. Es gab viele ausgedehnte Stellen auf dem Riffe, welche flache Becken bildeten, in denen der ſich bildende Boden deutlich ſichtbar war. In allen dieſen Becken blieb die Feuchtigkeit von einem Regenguſſe zum andern und Mark hatte ſie mit Freund Abraham White's Grasſamen beſäet, um den wohlwollenden Abſichten der Natur zu Hilfe zu kommen. In weniger als einem Monate begannen ſich grüne Stellen auf den dunklen Felſen zu zeigen, und man hatte Grund zu hoffen, das ganze Riff in wenigen Jahren in eine lachende grüne Fläche ver⸗ wandelt zu ſehen. Der Boden konnte allerdings, einzelne Stellen ausgenommen, nicht ſofort die nöthige Tiefe gewinnen; in jenem Klima aber, wo Wärme und Feuchtigkeit vereint die Vegetation auf das raſcheſte empor trieb, war es leicht, Boden für jede Grasart zu erhalten.
Auch beſchränkte ſich Mark's ſorgliche Vorſicht nicht auf dieſen Punkt allein. Socrates wurde in dem Dingni auf die Prärie geſchickt, welche die Schweine nun ſeit vollen zwei Monaten umwühlten, und Meergras und Schlamm, allerdings


