Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
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wahrſcheinlich eine allegoriſche Beziehung hat, welche wir nicht verſtehen. Daß das Band zwiſchen Eltern und Kindern bei uns lockerer geknüpft iſt, als in den meiſten andern Ländern, ſcheint gewiß, und der Grund davon iſt in den wandernden Sitten des Volkes und in der allgemeinen Lockerheit aller der Bande zu ſuchen, welche den Menſchen an die Vergangenheit anknüpfen. Ueberdieß ſind die Geſetze in Bezug auf Heirath und Ehe ſo ſehr ſchlaff, der Verkehr iſt ſo einfach und ſo wenig erſchwert, und die Jugend beiderlei Geſchlechts iſt ſich ſo ſehr ſelbſt überlaſſen, daß man ſich nicht wundern darf, wenn Kinder ſolche Verbindungen oft ohne Nachdenken, und den Wünſchen der Ihrigen entgegen, anknüpfen. Immerhin aber beſteht das Geſetz Gottes, und wir gehören zu denen, die da glauben, die Vernachläſſigung ſeiner Gebote ziehe, ſelbſt auf dieſer Welt, ihre Strafe nach ſich, und wir neigen ſehr der Anſicht zu, daß viele der ſpäteren Duldungen Mark's und Bridget's daraus hervorgingen, daß ſie unmittelbar gegen die Wünſche und Befehle ihrer Eltern handelten.

Der Auftritt, welcher unter dem Dache des Doctor Yard⸗ ley Statt gefunden, war bald unter dem des Doctor Woolſton bekannt. Obgleich der Letztere wußte, daß Bridget reich war was man nämlich damals zu Briſtol reich nannte ſo lag ihm an dem Gelde nichts. Das Mädchen geſiel ihm ziemlich, und im Stillen bewunderte er ſie ſogar, ſo weit er etwas zu bewundern im Stande war, das Doctor Yardley angehörte; aber die Beleidigung war der Art, daß er ſie keineswegs zu überſehen geneigt war, und er verbot ſeinerſeits ſofort allen Verkehr zwiſchen den Mädchen.

Dieſe zwei bitteren Pillen, welche die Landdoctoren ihren beiderſeitigen Kranken beibrachten, verſetzten die jungen Leute

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