5
——
————
16
Doctor Woolſton hatte einen Nebenbuhler an einem andern Arzte, welcher etwa eine Meile von ihm entfernt wohnte und Yardley hieß. Doctor Yardley war ein ſehr achtungswerther Mann und ſtand in Bezug auf Talent und Erfahrung ſeinem Nachbarn und Nebenbuhler ziemlich gleich, war aber viel reicher als der erſtere. Doctor Yardley hatte aber nur ein Kind, eine Tochter, während Doctor Woolſton bei viel geringe⸗ ren Mitteln Söhne und Töchter hatte.
Mark war der älteſte Sprößling der Familie, und dieſem Umſtande mußte es wahrſcheinlich beigemeſſen werden, daß er eine ſo gute Erziehung erhielt; denn die Koſten für Schulen, wie er ſie beſuchte, brauchten noch nicht in gleicher Weiſe auf die übrigen Geſchwiſter vertheilt zu werden.
Im Jahre 1777 war ein amerikaniſches College*) kaum beſſer, als eine höhere Schule. Streng genommen konnte man eine ſolche Anſtalt keine ſogenannte lateiniſche Schule nennen, da man alle Wiſſenſchaften durchflog, wenn nicht gründlich betrieb; hinſichtlich der klaſſiſchen Studien war ſie aber auch nicht mehr als eine lateiniſche Schule, und auch dieß nicht in einem höhern Sinne.
Aus der leichten Art der Studien folgte natürlich, daß in dieſen Anſtalten bloß Knaben Grade erhielten.
Dieß war auch mit Mark Woolſton der Fall, welcher auf Naſſau⸗Hall, zu Princeton, in ſeinem ſechzehnten Jahre Baccalaureus der freien Künſte geworden wäre, hätte ſich in dieſer Zeit nicht Etwas ereignet, das ſeinen Lebensplan völlig änderte und ſeine akademiſchen Ehren in der Blüthe erſtickte.
*) Eine Art Univerſität im engliſchen„wenn auch nicht im deutſchen Sinne des Wortes. Der Ueberſetzer.
L ware der S
* Brücke
G
₰ Jahre und l Briſto die 2 ſich zu
9
ſeiner Zweck ſetzte.
4 alle letzter als e konnt
0
dieſes lich d ſchein Kinde war, 1 ſich ſ


