Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
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keln Bläue, von tauſend und tauſend Sternen fun⸗ kelnd, breitete ſich über ihm aus ein glorreicher Herold der Zukunft für den, der in Glaube und Hoffnung dem andern Leben entgegen geht.

Durch Ghita's und der Uebrigen Sorgfalt war der Platz mit allen den kleinen Behaglichkeiten umgeben wor⸗ den, welche ihm das Anſehen eines, plötzlich ſeiner Decke und Wände entkleideten, aber freundlichen und beque⸗ men Gemaches gaben. Wincheſter, welchen ſein Tage⸗ werk ermüdet hatte, und der fühlte, wie Raoul natür⸗ lich wünſchen müſſe, mit Ghita allein zu ſein, hatte ſich auf eine Matratze geworfen und Befehl gegeben, ihn zu wecken, wenn ſich etwas begäbe, während der Arzt, der wußte, daß er nichts mehr thun könne, ſeinem Beiſpiele gefolgt war und den gleichen Wunſch ausgeſprochen hatte. Carlo Giuntotardi war überhaupt des Schlafes wenig bedürftig und betete in den Ruinen. Andrea und der Podeſta ſchritten auf den Felſen auf und ab, um ſich warm zu erhalten, wobei ſie es ziemlich bereuten, dem plötzlichen Gefühle der Theilnahme, welches ſie zum Blei⸗ ben verleitet, nachgegeben zu haben.

Raoul und Ghita waren allein. Jener lag auf ſei⸗ nem Rücken, ein Polſter unter ſeinem Haupte und das Antlitz zu dem Himmelsgewölbe emporgekehrt. Der Schmerz war vorüber und das Leben ging raſch ſeinem Ende ent⸗ gegen. Der Geiſt war aber noch kräftig und der Gedanke, wie immer, geſchäftig.