ſie, ſtreifte eine hinreichende Strecke ſüd⸗ und weſt⸗ wärts, wendete abermals, hielt nach Oſt⸗Süd⸗Oſt und glaubte das leere Kielwaſſer zu kreuzen.
Keine Spur von dem vermißten Schiffe war zu ent⸗ decken. Die See hatte alles verſchlungen— Logger, Mannſchaft und Segel. Man nahm an, daß, weil die vielen leichten Gegenſtände auf den Felſen zurückgelaſſen worden, nichts geblieben war, das hätte ſchwimmen können. Alles war dem Irrlicht in die Tiefe des Meeres gefolgt. Boote hatte es keine gehabt, da man dieſe auf den Inſelchen gelaſſen hatte; und wenn ein Seemann in dem verzweifelten Beſtreben, inmitten des ſchäumenden Waſſerkeſſels, ſein Leben zu retten, emportauchte, ſo gelang es ihm nicht, oder er wurde bei dem Suchen der Eng⸗ länder überſehen. Auch konnten dieſe ſich in der Enfernung verrechnet haben und nicht⸗auf Kabellänge an die Stelle gekommen ſein, wo die Opfer, ſofern ſolche da waren, noch um ihr Daſein kämpften.
Cuffe, und Alle um ihn, fühlten einen ſo unerwar⸗ teten, ſchrecklichen Unfall tief. Der Verluſt eines Schiffes bringt unter ſolchen Umſtänden dieſelbe Wirkung hervor, wie ein plötzlicher Todesfall unter Freunden. Es iſt dies ein Geſchick, das Alle treffen kann, und es fordert zum Nachdenken auf und ſtimmt die Seele traurig.
Die Engländer gaben aber die Hoffnung noch nicht auf, Unglückliche zu retten, welche ſich vielleicht an eine ſchwimmende Spiere anklammerten oder ſich ſtundenlang


