Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
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hinter Caſtelamare, kam, und trieb raſch nach vornen. Ihre Segel waren alle, wie die Seeleute ſagen, einge⸗ ſchlafen, oder nach außen geſchwellt, ohne ſich zu ſchließen; und ihre Segelgeſchwindigkeit betrug fünf bis ſechs(eng⸗ liſche) Meilen in der Stunde. So ward ihr es möglich, Hand⸗über⸗Hand, wie man es nennt, an das Boot heranzukommen, und Ghita wendete, auf Raoul's Geheib das Steuer ſeitwärts, um der mächtigen Maſſe, welche heran kam, aus dem Wege zu kommen. Es ſchien faſt, als ſei etwas Abſichtliches in dieſem ſo nahen Heran⸗ rücken der Fregatte; denn ſie machte eine Wendung gegen die Jolle, um das furchtſame Mädchen am Steuer zu ſchrecken und ſie zu veranlaſſen, die Pinne fahren zu laſſen.

Fürchtet nichts, rief Griffin, auf Italieniſch herab, wir wollen Euch ein Tau zuwerfen. Haltet bei und faßt die Linie. Ausgeworfen!

Man warf ein dünnes Tau aus; es fiel über Ithuels Kopf nieder und der Amerikaner konnte nicht weniger thun, als es faſſen. Bei all' ſeinem Haſſe gegen die Engländer überhaupt, und gegen dieſes Schiff im Beſon⸗ dern, hatte dieſer Allerweltsmenſch die müheſparende Neigung ſeiner Landsleute, und der Gedanke überkam ihn, es ſei nicht übel, das Anerbieten anzunehmen, und ein Schiff des Königs einem feindlichen Kaper hülf⸗ reich werden zu laſſen.

Da er die Linie mit beſonderem Geſchick handhabte, war die Jolle bald an der Seite der Fregatte vertaut;