Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
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denn ſo müſſen wir fortwährend das Mädchen nen⸗ nen, obgleich ein ſo erlauchter Name ihrer ärmlichen Lage im Leben kaum angemeſſen ſein mochte, wir ſagen, weder Carlo noch ſeine Nichte hatten, als ſie den unglücklichen Admiral, aufſuchten, eine andere Abſicht, als dem nachzukommen, was ſie für ihre Pflcct hielten. Sobald Carraccioli's Schickſal entſchieden war, wollten Beide zu ihrer früheren Lebensweiſe zurückkehren; nicht als hätten ſie ſich geſchämt, ihr Verhältniß zu dem Todten einzugeſtehen, ſondern weil ſie alles jenes weltlichen Ehr⸗ geizes baar waren, welchen Rang und Reichthum für unerläßlich hält, um glücklich zu ſein.

Als Raoul ſich aus dem Gedränge der Boote entfernt hatte, ruderte er auf die Felſen zu, welche in der Nähe der Gärten von Portici die Küſte des Golfs begrenzen. Dieſe Stelle war von dem gewöhnlichen Ankerplatze ent⸗ fernt genug, um unbeachtet zu bleiben, und doch ſo nahe, daß man in weniger als einer kleinen Stunde dahin kommen konnte.

Wie das leichte Boot dahin gleitete, gewann Ghita allmählig ihre Faſſung wieder. Sie trocknete ihre Thrä⸗ nen und blickte fragend um ſich, als wundere ſie ſich, wohin ihr Begleiter ſie führen wolle.

Ich will Euch nicht fragen, Raoul, warum Ihr in einem ſolchen Augenblicke hier ſeid, und woher Ihr ge⸗ kommen, ſagte ſie;aber ich darf fragen, wohin Ihr uns bringt? Wir wohnen zu St. Agatha, auf den Höhen