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aber klüger und um ſo beſſer daran, der auf die Güte Gottes mehr, als auf ſeine eigenen Verdienſte baut.“
Ein Strahl frommer Freude überglänzte das blaſſe Antlitz des Geiſtlichen— eines wahrhaft frommen Man⸗ nes,— ſonſt würde wohl die Furcht vor perſönlichen Folgen ihn von einer ſolchen Scene fern gehalten haben; er ſchloß ſeine Augen und dankte Gott aus der Tiefe ſeines Herzens. Dann wendete er ſich wieder zu dem Fürſten, und ſprach heiter:
„Sohn,“ ſagte er,„wenn du mit geziemendem Vertrauen auf den Sohn Gottes und mit ſolchen Gefüh⸗ len gegen deine Mitmenſchen von dem Leben ſcheideſt, biſt du unter dieſen vielen Tauſenden umher der Benei⸗ denswertheſte. Wende dein Gebet noch einmal zu Ihm, der, wie du fühlſt, deine Seele allein retten kann.“
Carraccioli kniete mit Hülfe des Geiſtlichen auf dem Gerüſte nieder, denn das Seil hing los genug, um dieſe Handlung der Demuth zu geſtatten, und der andere ließ ſich an ſeiner Seite nieder.
„Ich wünſche zu Gott, daß Nelſon mit all' dieſem nichts zu thun haben möge!“ ſagte Cuffe vor ſich hin, als er ſein Auge wendete und faſt unwillkührlich auf den Foudroyant blickte, deſſen Spiegel ganz nahe ſeinem Gig lag.
Dort, auf dem Spiegelgang ſtand die bereits in die⸗ ſem Kapitel erwähnte Dame, und ſchaute geſpannt auf die ſchreckliche Scene. Sie hatte nur eine Zofe bei ſich,


