Teil eines Werkes 
: 1. Th. (1843)
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mir nie eingefallen, der Familie zu gedenken, welcher ich angehöre; aber ich trauerte über die Sünde meiner Groß⸗ mutter, und jetzt muß ich über das grauſame Schickſal trauern, welches die Tage ihres Schuldgenoſſen bedroht.“

„Du biſt kühn, in dieſer Weiſe von deinen Vor⸗ eltern zu ſprechen, Mädchen,— um ſo kühner, als ſie ſo hohem Stande angehören.“

Dieſe Worte wurden in eifriger Haſt und mit noch düſtererm Blicke vorgebracht; denn die frühern Lebens⸗ jahre dieſer Dame mochten Begebniſſe in ſich ſchließen, welche die einfache Sprache ſtrenger Moral für ihr Ohr und für ihre Erinnerung zumal beleidigend erſcheinen ließ.

„Nicht ich ſpreche ſo,— es iſt Gottes Sprache. Auch das Verbrechen iſt ein zweiter Grund, warum die⸗ ſer große Admiral ſeinen Einfluß geltend machen ſollte, um einen Sünder vor einem ſo beſchleunigten Ende zu retten. Der Tod iſt ſchrecklich für Jeden, nur für den nicht, welcher mit Herz und Seele auf die Vermittlung des Sohnes Gottes vertraut; er iſt aber doppelt ſchreck⸗ lich, wenn er raſch und unerwartet kommt. Es iſt wahr, Don Francesco iſt alt; habt Ihr aber nicht bemerkt, Signora, daß gerade in dieſen Jahren Vorgeſchrittene ſich in ihrem Zuſtande verhärten, und fortleben, als würden ſie nie ſterben. Ich ſpreche von Solchen, deren Jugend verfloß, als wenn die Freuden des Lebens nim⸗ mer endigen könnten.“

„Du biſt zu jung, Mädchen, um dich zu einer Welt⸗