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Hoffnung und heiligem Eifer, der ſie hierher geführt, glänzte, lag ein düſterer Ausdruck auf dem Geſichte der engliſchen Schönheit, welcher ihm einen ſeiner höchſten Reize— die Milde und Freundlichkeit ihres Geſchlechtes — nahm. Wären keine Beobachter deſſen, was vorging, anweſend geweſen, ſo würde das Mädchen wahrſcheinlich ſofort zurückgewieſen worden ſein; aber die Klugheit machte einen weſentlichen Theil des Charakters dieſes Weibes aus, und ſie wußte ihre Gefühle zu beherrſchen, um ihre Pläne ins Werk zu ſetzen.
„Dieſer Admiral iſt kein Neapolitaner, ſondern ein Engländer,“ antwortete ſie;„und er hat mit der Rechts⸗ pflege Eures Königs nichts zu ſchaffen. Er würde es kaum für paſſend halten, ſich in die Vollſtreckung der Geſetze dieſes Landes zu miſchen.“
„Signora, es iſt nie unpaſſend, da den Vermittler zu machen, wo es gilt, ein Leben zu retten; ja, es iſt mehr,— es iſt barmherzig und gewiß gottgefällig.“
„Was weißt du davon? Der Gedanke, das Blut der Carraccioli fließe in deinen Adern, ließ dich deines Geſchlechtes und deines Standes vergeſſen, und ſetzte dir eine romantiſche Grille von kindlicher Pflicht in den Kopf.“
„Nein, Signora,— dem iſt nicht ſo. Seit achtzehn Jahren weiß ich, daß der unglückliche Admiral mein Groß⸗ vater iſt; da es ihm aber gefiel, daß ich ferne von ihm bliebe, ſo habe ich nie den Wunſch gefühlt, ſeine Zeit in Anſpruch zu nehmen. Ehe dieſer Morgen anbrach, iſt es
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