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und ſo vergeblich hören mußten, hier ſind; nach dem Vernommenen bezweifle ich dies jedoch beinahe; denn welches Intereſſe könnten ſie für Jemanden fühlen, der ihnen ganz fremd iſt? Es iſt jedoch vielleicht ein müßiger Einfall, welcher mit derſelben Angelegenheit in Zuſam⸗ hang ſteht.“
„Was iſt Euer Wunſch, Ghita?“ fuhr ſie, zu dem Mädchen gewendet und ſich der Landesſprache bedienend, fort:„dies iſt Don Horatio Nelſoni, der berühmte eng⸗ liſche Admiral, von welchem Ihr ſo viel gehört habt.“
„Eccellenza,“ verſetzte Ghita ernſt,—„mein Oheim hat Euch geſagt, wer wir ſind, und Ihr mögt wohl errathen, warum wir gekommen ſind. Wir ſind erſt die⸗ ſen Morgen von St. Agatha, auf der andern Seite des Golfes, herüber geſchifft, und hörten von einem Verwand⸗ ten in der Stadt, daß Don Francesco in eben dieſer Stunde feſtgenommen worden iſt. Seit dem, hat man uns erzählt, iſt das Urtheil über ihn geſprochen und er wegen Verrathes an dem Fönige, und zwar von Offi⸗ zieren, welche ſich an Bord dieſes Schiffes verſammelt haben, zum Tode verurtheilt worden. Man will ſogar behaupten, das Urtheil ſoll noch heute, ehe die Sonne untergeht, vollzogen werden.“
„Wenn dem ſo wäre, aus welchem Grunde würdeſt du dir Bekümmerniß machen?“
„Eccellenza, er war meines Vaters Vater; und obgleich ich ihn nie geſehen habe, weiß ich, daß daſſelbe
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