Teil eines Werkes 
: 1. Th. (1843)
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volle, weiche, weibliche Stimme von innen.—„Sir William iſt mit ſeinen Alterthümern beſchäftigt und ich. begann in der That, Langeweile zu fühlen. Wenn ich nicht irre, habt Ihr als Lord Oberkanzler der Flotte eine Unbilde zu ſchlichten, die einem Mädchen angethan worden.“—

„Ich bin mit dem Grunde der Klage bis jetzt noch unbekannt; es iſt aber nicht unwahrſcheinlich, daß ſich die Sache ſo ergibt, wie Ihr annehmt, und in einem ſolchen Falle kann man keine beſſere Vermittlerin wün⸗ ſchen, als die, welche über die Schwächen und Gebrech⸗ lichkeiten ihres Geſchlechtes ſo ſehr erhaben iſt.“

Die Dame, welche jetzt aus der innern Cajüte trat, hatte, obgleich ſie ungemein ſchön war, nicht das in ihrer Erſcheinung, was das Lob wahrhaft rechtfertigen konnte, welches in des Admirals letzten Worten lag. Es war etwas Künſtliches und Weltliches in dem Aus⸗ drucke ihres Geſichtes, das nur um ſo mehr auffiel, wenn man es unmittelbar mit der einfachen, unbefangenen Natürlichkeit und der ruhigen Reinheit verglich, welche ſich in jedem Zuge von Ghita's Antlitz ſpiegelte, die eine konnte für ein Bild der Zauberin Circe gelten, während die andere kein übles Modell für eine Veſtalin abgegeben hätte, wenn letztere den moraliſchen Ausdruck der er⸗ habenen, herzdurchdringenden Wahrheit hätte heben kön⸗ nen, welche durch die wirklichen Orakel der Gottheit ein⸗ geprägt wird. Dann war die Dame ein Weib in dem