Teil eines Werkes 
: 1. Th. (1843)
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ſeine Beute niederzuſtürzen. Der Logger hat vielleicht weniger von jener Schönheit, die ein Gemälde ziert, als die ſtreng lateiniſche Takelage, nähert ſich derſelben aber in ſo hohem Grade, daß das Auge ſtets mit Wohlge⸗ fallen auf ihm verweilt, und bei einer Schwenkung, wie die eben erwähnte, iſt er kaum weniger anziehend. Dem Seemanne fällt aber ſogleich ſeine größere Brauchbarkeit in die Augen, denn dieſe Art, die Segel zu führen, trotzt den ſchwerſten Stürmen und den heftigſten Wellen, während ſie bei lauen Winden und ſchönem Wetter dem Auge ungemein wohl thut.

Der Logger, der nun unter den Höhen von Elba ging, hatte drei Maſten, obgleich die beiden vorderen nur mit Segeltuch beſchlagen waren; der dritte Maſt war an den Hackebord geklammt; er war klein und trug ein kleines Segel, das die Engländer einen Jigger nen⸗ nen, und welches man vornehmlich braucht, um die Lugen des Schiffes windan zu preſſen, und ihnen Kraft zu geben, der See zu trotzen. In dieſem Augenblicke konnte kaum von etwas die Rede ſein, das den Namen Wind verdient hätte, obgleich Ghita ihre Wange, welche das reiche Blut ihres Landes wärmte, von einer ſo ſanf⸗ ten Luft gefächelt fühlte, daß ſie dann und wann Locken ſeitwärts flattern ließ, die mit der weichen Seide ihrer Heimathgegend wetteiferten. Wären die natürlichen Rin⸗ gellocken aber weniger leicht geweſen, würde ein ſo lauer Lufthauch ſie kaum bewegt haben.

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