tiſchen Augenblick, wo leicht ein vorübergehender Mißlaut die Harmonie der ſonſt ſo einſtimmigen beiden zjungen Mädchen hätte ſtören können, ging die Thüre des Bü⸗ cherſaals auf, und Pierre, der Bediente von Mr. Ef⸗ fingham, trat herein und meldete:
„Monſieur Bragg.“
„Monſieur— wer?“ frug Eochen verwundert.
„Monſieur Bragg,“ entgegnete Pierre franzöſiſch, wünſcht Mademoiſelle zu ſehen.“ „Ihr meint wohl meinen Vater; ich kenne Niemand
dieſes Namens.“
„Zuerſt hat er nach Monſieur gefragt; ſobald er ver⸗ nommen hatte, daß Monſieur nicht zu Hauſe ſei, hat er ſofort um die Erlaubniß gebeten, Mademoiſelle ſeine Aufwartung machen zu dürfen.“
„Iſt er, was man in England eine Perſon nennt, Pierre?“
Der alte Pierre lächelte, als er antwortete:„Er ſieht darnach aus, Mademoiſelle; doch hält er ſich ſelbſt vermuthlich für eine Perſonnage, wenn ich mich ein Urtheil über ihn erlauben darf.“
„Erſucht ihn um eine Karte;— hier waltet ver⸗ unuthlich irgend ein Mißverſtändniß.“
Während dieſes kurzen Geſprächs war Miß van Courtland beſchäftigt die Umriſſe eines Landhäuschens mit flüchtigen Federſtrichen zu entwerfen, ohne ein Wort von allem, was vorkam, zu verſtehen. Als aber Ev⸗


