Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
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weit behaglicher gefühlt haben, wenn dieſe etwas weni⸗ ger Zurückhaltung in manchen Dingen gezeigt hätte, die man ſie gelehrt hatte, als unſtatthaft zu vermeiden.

Ungeachtet dieſer Schattenſeiten und Wendepuncte in beider Charakter, war ihre gegenſeitige Zuneigung den⸗ noch warm und aufrichtig. War Evchen auch nach Grace's Begriffen bisweilen etwas förmlich, ſo konnte ſie ihr doch weder Höflichkeit noch Feinheit im Umgange abſprechen; und war nach Evchens Begriffen Grace zu⸗ weilen nicht beſonnen und ſelbſtbeherrſchend genug, ſo war doch weiblicher Zartſinn und natürliche Liebenswür⸗ digkeit in ihr nicht zu verkennen.

Wir übergehen die minder wichtigen Vorfälle der nächſten drei oder vier Tage, während welcher Zeit Ev⸗ chen ihr neues Verhältniß beſſer zu begreifen begann, und erwähnen dagegen einer Unterredung, die zwiſchen den Couſinen ſtattfand, welche die Leſer weit inniger mit den Anſichten und Lieblingsmeinungen beider vertraut machen kann und ihnen zugleich die Hauptgegenſtände dieſer Erzählung näher bringen ſoll. Dieſe Unterredung fiel in demſelben Bücherſaale vor, in welchem die beiden Mädchen zum erſtenmale nach ihrer langen Trennung ein⸗ ander wiedergefunden. Sie hatten ſich bald nach dem Früh⸗ ſtücke dahin begeben, und beide waren hier allein beiſammen⸗

Ich meine, Evchen, begann Grace,Du wirſt doch den Greens einen Beſuch machen. Sie ſind Hadſhis und waren häufig in Geſellſchaft während des letzten Winters.

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