Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
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gleicher Wohlhabenheit, in einer einzigen prunkenden und langweilenden Feſtlichkeit, worin die Einen mit den Andern in thörigter und geſchmackloſer Prahlerei wett⸗ eifern, ſo vieles Geld zu verſchwenden, daß man im Stande wäre, ein ganzes Jahr hindurch einen anſtän⸗ digen, wohlgeordneten Haushalt damit zu beſtreiten, wenn man nämlich Zeit und Fähigkeit wohlunterrichteter Perſonen, die ſich ſolchem Geſchäft unterziehen wollen, gehörig zu benutzen und zu würdigen verſteht. Wenig hielt er von jener zweckloſen Ueppigkeit, welche keinen wahren Genuß gewährt, vielmehr den Frauen und Töch⸗ tern größere Laſten aufbürdet, zu welchen ſonach das zartere Geſchlecht in dieſem Lande vorzugsweiſe beſtimmt ſcheint. Mr. Effingham dachte dagegen immer zuerſt an die weſentlicheren Bedürfniſſe des geſelligen Lebens, ehe er die entbehrlicheren Dinge äußern Glanzes berückſich⸗ tigte. Als Mann von Welt beſaß er die erforderliche eigene Einſicht und als billigdenkender Mann zugleich hinreichende Schonung gegen andere Menſchen, um allen,

die von ihm abhingen, denjenigen behaglichen Lebensge⸗

nuß zu gönnen, der ihnen nach billigen Rückſichten aus der Theilnahme an den Glücksgütern hervorgehen konnte, womit die Vorſehung ihn und die Seinigen ſo reichlich begabt hatte. Mit andern Worten, durch den anſehn⸗ lichen Gehalt, den er für eine Haushälterin beſtimmte, ſorgte er wohlwollend für zwei Perſonen zu gleicher Zeit: für ſeine Tochter, die er dadurch von Beſchwerden befreite,