konnte kte mit r ferner Gertrud
dem er gegeben, um mit reits die
zu God⸗
auf dem as Volk Zeichen d große zu un⸗ dthaus; n. Die Freun⸗ g gege⸗ as Volk afſchaft, gewiß, chdenken ne Ant⸗ egsmann
odmaert
iſt noch treiten.“ Wohlan geliefert.
beküm⸗
mern, ruhig unſre Zwecke verfolgen. Sie mögen allein mit den Spaniern, Nonnen und Pfaffen zum Himmel fahren!“
Dieſer Spott that Godmaert wehe; eine leichte Röthe überflog ſeine bleiche Stirne, und er ſprach mit ſtrenger Miene:
„Dankt Eurem Gotte, Houtappel, daß ich keine Kraft mehr habe, oder ich hätte Eure gottloſe Spottrede auf dem Munde erſterben gemacht.... Beruhige Dich, mein Sohn!“
Houtappel durfte den Greis nicht mehr höhnen, und ſtreute deßhalb in der Stille unter ſeinen Freunden den Haß aus.
„Ha, nun begreife ich es!“ ſprach Godmaert zu ſich, „nun kenn' ich Euch.— Es iſt wahr, was Pater Fran⸗ ziskus geſagt: es ſind Ketzer unter uns.“
„Meine Herren,“ fuhr er mit Kraft fort.„Euch, die Ihr meine Freunde ſeid, bin ich eine Erklärung mei⸗ ner Handlung ſchuldig.— Wir haſſen alle die Spanier, einige um perſoͤnlicher Gründe willen, alle weil ſie Aus⸗ länder ſind. Ich habe viel gethan, dieſen Haß unter Euch zu nähren, und ich habe mit Schmerz jetzt erſt eingeſehen, daß alle unſre Beſtrebungen, ohne daß wir es wußten, gegen unſre Religion gerichtet waren. Wie lebendig nun auch mein Haß gegen die Spanier geweſen, ſo will ich doch nicht mit den Feinden meines Glaubens gemeinſchaft⸗ liche Sache machen.“*
„Was hat dieſe Beichte mit der morgenden Revolu⸗ tion zu ſchaffen?“ ſchrie Houtappel aus einer Ecke des
Zimmers.
„Was ſie damit zu ſchaffen, wißt Ihr am beſten,“ erwiderte Godmaert,„Ihr wißt, daß Herman Stuyk und ſeine Anhänger die Kirche zu Unſernliebenfrauen enthei⸗ ligen wollen: Ihr wißt, daß die Bilderſtürmer auf eine Gelegenheit warten, die Tempel zu verwüſten und die Bilder zu zerſtoͤren. Ich beklage mich, daß ich ſo kraftlos


