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ka men ſie endlich zu dem Lager Wolfanghs und ſeiner
Kameraden.
Es war ein großer offener Platz, auf allen Seiten Met
mit dichtem Geſtruͤpp umgränzt. Man hatte die Bäume Te im Kreiſe niedergehauen und den Boden eben gemacht, um D Tof da bequem wohnen zu können. In der Mitte ſtand eine aun 4 große Hütte von Holz und Erde zuſammengefügt, um 1 welche fünf kleinere Hütten herumſtanden, jedoch ſo zer⸗ und ſtreut, daß ein Platz offen blieb, in der Größe eines nen Mu Marktes.— Sobald der Junker dieſem Platze nahte, zog ſein 6 Führer ein beinernes Pfeiſchen heraus und ließ es dreimal durch den Wald toͤnen. Es wurde auf dieſelbe Weiſe 3 geantworlet, und Ludwig trat in den Lagerplatz. Sein Met; Führer verließ ihn, um Wolfangh ſeine Ankunft mitzu⸗ Met theilnn. 8 Und zwa Der Jüngling ſtarrte mit Schrecken auf die ent⸗ J menſchten Geſichter der Räuber, die er hier bemerkte.—„ Sechs der abſcheulichſten ſtanden bei einem großen Feuer, R. worauf ein Keſſel, der ihr Nachteſſen enthielt, dampfte. 25 Die Flamme, welche ihr Roth in den Geſichtern der 1 Räuber ſpiegelte, gab ihnen ein beſonders phantaſtiſches I Ausſehen, und machten ſie eher Teufeln als Menſchen 1
gleich.— Weiter entfernt ſaßen einige andere, welche Met leichtſinnig mit dem Gelde ſpielten, das Menſchenblut ge⸗ Met: koſtet.— Fluchen und Schwöͤren hoͤrte man durcheinan- Und wie der. Ludwig trat zurück, um ihre Verwünſchungen nicht 5 mit anhören zu müſſen. Andere putzten Gewehr und Dolch. Dieſe hatten große Humpen neben ſich und„Nun m ſchenkten tüchtig ein. Als der Junker den Lagerplatz be⸗( trat, ſangen ſie mit verwirrten Stimmen ein Liedchen,( das in jener Zeit unter dem Volke ſehr beliebt war. Der J Vorſänger begann alſo:. 1 Des Winters als het reghent, Met Dan zyn de paetjes diep, ja diep. Met.
Das


